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Das Businessnetzwerk: Eine Quelle für Ideen, Kontakte und Inspiration

In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung finden und kontaktieren wir unsere Freunde, Bekannten, Kollegen und Geschäftspartner vermehrt über das Internet. Selbst für einen Job, Kundenauftrag oder Studienplatz suchen wir im Web. Die Möglichkeiten, berufliche aber auch private Kontakte langfristig und nachhaltig aufzubauen und zu pflegen, sind wertvoller denn je. Daher lautet der erste Schritt in die richtige Richtung: Netzwerken!


Um was geht es bei diesem Blog-Artikel?


 

Das Businessnetzwerk


Wenn du privat Unterstützung brauchst für die vorübergehende Kinderbetreuung, das Hundesitting oder bei Beziehungsfragen, schaust du zunächst in deinem Umfeld, ob es Menschen gibt, welche emotional mit dir verbunden sind und dich in diesem Bereich unterstützen können. Erst in einem zweiten Schritt, wenn es dir unangenehm ist zu fragen oder du niemanden zum Reden hast, suchst du nach externen Anbietern, welche dich gegen Bezahlung unterstützen.


Ein Businessnetzwerk funktioniert ähnlich. Hast du eine Frage oder brauchst du punktuelle Unterstützung mit Fähigkeiten, welche du selbst nicht besitzt? Dann gehst du auf deine mit dir emotional verbundenen, beruflichen Kontakte zu.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Qualitäten, Fähigkeiten und zeitliche Ressourcen. Je grösser, vertrauenswürdiger und stabiler dein Netzwerk ist, desto mehr Chancen hast du, dass du die nötige Unterstützung durch dein Netzwerk erhältst.

Gehst du aber immer nur dann auf dein Netzwerk zu, wenn du Hilfe brauchst, etwas verkaufen möchtest oder Rat suchst, geht dir dein Netzwerk früher oder später aus dem Weg.


Nachhaltiges Netzwerken ist weder im privaten, noch im beruflichen Kontext eine Einbahnstrasse, sondern lebt nach dem Prinzip des qualitativen Kapitalismus.

Eine Quelle für Ideen, Kontakte und Inspiration


"Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr"

Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Oftmals verlieren wir den Blick für das Wesentliche, werden betriebsblind oder stagnieren in unseren Vorstellungen & Erwartungen. Ein Businessnetzwerk ist dafür da, dass man frische Ideen erhält und auch einbringen kann, Kontakte zu spannenden Menschen knüpft, aufbaut und schlussendlich eben auch pflegt. Das Netzwerk sollte aus Menschen bestehen, welche das eigene Profil ergänzen und im Idealfall Fähigkeiten und Sichtweisen mitbringen, welche einem selbst fehlen. Durch den Austausch wird man zu neuen Taten und Sichtweisen inspiriert. Dein Netzwerk ist in der Regel bereit, dich mit Ideen und Feedbacks zu unterstützen, wenn das Vertrauen, der Austausch und der Respekt gegeben sind.

Unser grösstes, persönliches Kapital ist nicht das Geld. Unser grösstes Kapital ist ein funktionierendes Netzwerk.

Die 7 Tipps zum Online-Netzwerken


Beinahe jede erwachsene Person in der Schweiz verfügt über mindestens ein digitales Gerät zum Informationsaustausch. Daher ist es naheliegend, dass man das Netzwerken als Ergänzung zum physischen Zusammensein auch im Online-Bereich angeht.


Wir haben dir 7 Tipps zusammengestellt, welche dir das digitale Netzwerk erleichtern sollen:


  • Erstelle ein aussagekräftiges Profil

Dein digitales Profil ist dein Aushängeschild! Sorge mit einem professionellen Profilbild und Titelbild für einen ersten, positiven Eindruck. Nutze zur Inszenierung Tools wie zum Beispiel canva.com oder die App PhotoRoom.

Dein Beschrieb sollte kurz und knackig sein, keiner liest gerne einen ganzen Roman. Schreibe etwas über deine Persönlichkeit, deine Tätigkeit und dein Unternehmen. Stelle eine Frage und sorge so für einen Aufhänger in der Kommunikation! Spannend sind auch Videos oder zusätzliche Bilder auf deinem Profil.


  • Falle durch regelmässige Beiträge und / oder Aktivitäten auf

Du hast es in der Hand! Je mehr du dich aktiv einbringst, desto öfter wirst du wahrgenommen. Schreibe einen Blogbeitrag, positioniere dich mit einem Video zu deinem Fachgebiet oder sei aktiv an Anlässen dabei, wo du gesehen wirst. Je mehr du wahrgenommen wirst, je öfter denken die Menschen an dich und bauen eine emotionale Beziehung des "Kennens" auf.


  • Geben ist angesagt. Nehmen kommt später wie von selbst.

Hast du es gerne, wenn dir fremde oder weniger gut bekannte Menschen eine Nachricht zukommen lassen und du ahnst schon, dass sie dir etwas verkaufen wollen? Dieses Phänomen wird derzeit stark auf Plattformen wie LinkedIn beobachtet. Wenn du von deinem Netzwerk-Kontakt immer nur dann kontaktiert wirst, wenn dieser etwas Neues verkaufen möchte, entsteht keine gute Basis für eine langfristige Beziehung. Informiere dich daher offen und ehrlich über dein Gegenüber, nimm dir Zeit für die aktive Beziehungspflege und sei authentisch. Vielleicht kannst du deinem Gegenüber mit wenig Aufwand einen Nutzen stiften? Wenn man das Netzwerk qualitativ aufbaut, entstehen immer wieder geschäftliche Möglichkeiten. Wenn du Energie gibst, kommt diese über verschiedene Wege wieder zu dir zurück, oftmals um ein Vielfaches verstärkt.


  • Plane dir regelmässig Zeit zum Netzwerken

Ein für mich grossartiger Mensch und erfahrener Netzwerker hat mir einmal auf die Frage "Was macht ein gutes Netzwerk aus?" wie folgt geantwortet:

"Netzwerken ist eine langfristige Investition in deine Zukunft. Du gehst an einen Anlass, kennst noch keinen Menschen und es kann sein, dass du den Anlass wieder verlässt, ohne ein wirkliches Gespräch geführt zu haben. Beim nächsten Anlass bist du kein Newcomer mehr, sondern bist den ebenfalls wieder erschienenen Menschen schon einmal aufgefallen. Es entstehen erste Gespräche und man tauscht die Visitenkarten aus. Jetzt liegt es an dir, den neu gewonnen Kontakt aufrecht zu erhalten und dafür zu sorgen, dass du ein gutes Bild und einen Mehrwert hinterlässt. Beim nächsten Anlass habt ihr schon eine gemeinsame Basis und könnt den Austausch vertiefen."

Viele Unternehmer*innen geben schon nach dem ersten Anlass auf, da es Zeit und Energie kostet, sich an Netzwerk-Anlässe zu begeben und viele Menschen sind auch nicht die geborenen, extrovertierten Netzwerker*innen.


Im Praxis-Club bieten wir daher die ideale Kombination aus digitalen und physischen Netzwerkanlässen, Stammtischen und die der Möglichkeit der App, welche auch diejenigen Unternehmer*innen nutzen können, welche aus zeittechnischen oder kommunikativen Gründen bisher nicht aktiv an Anlässen teilgenommen haben. Denn das Prinzip, sich aktiv Zeit zu nehmen, kann man langsam aufbauen und zur Gewohnheit werden lassen.

  • Sei offen und höre gut zu

Aktives Zuhören ist eine Kunst. Das Gute ist, man kann diese Kunst lernen. Wenn du nicht nur hinhörst, sondern wirklich zuhörst, wirst du feststellen, dass du deinem Gegenüber positiv auffällst. Durch deine Offenheit, auch Menschen mit einer anderen Sichtweise als der deinen aktiv zuzuhören, können beide Seiten profitieren und es entsteht eine tiefere Ebene der Kommunikation. Erfahrungen können ausgetauscht werden und du wirst merken, dass du mit deinen Herausforderungen nicht alleine bist. Durch diese neue Verbindung entsteht Vertrauen und dieses ist für dein funktionierendes Netzwerk äusserst wichtig.


  • Zwing dich zu nichts, was dir (noch) nicht entspricht, aber fordere dich doch heraus.

Wenn du unsicher bist, dich nicht wohlfühlst oder du nicht bei der Sache bist, fällst das deinem Gegenüber sofort auf. Bist du nicht der Typ Mensch für physische Anlässe & Small Talk? Dann konzentriere dich zunächst auf die Möglichkeiten, die du hast und wo du dich wohler fühlst. Taste dich an die Dinge, welche du derzeit noch nicht gerne machst, aber für dich und dein Business wertvoll sind. Mit dem Wissen, dass deine Komfortzone keine feste Grösse ist, sondern durch deine gemachten Erfahrungen wächst, kannst du stärker werden, als du es jemals für möglich gehalten hast.


"Ich habe immer Dinge getan, für die ich noch nicht bereit war. So bin ich Schritt für Schritt gewachsen"


Das Wachstum der Komfortzone über die Wachstums-Zone
Die eigene Komfortzone erklärt


Du kannst deinen eigenen Wirkungskreis erweitern, wenn du immer wieder in die Wachstumszone gehst. Sogar die Panik-Zone lässt dich wachsen, auch wenn es dort oftmals mit einem Schmerz verbunden ist.


  • Bleibe am Ball und nutze die Tools und Möglichkeiten, welche dir zur Verfügung stehen

Sei immer wieder aktiv dabei. In meinen sieben Jahren Agenturerfahrung habe ich gelernt, dass das Netzwerk der wichtigste Faktor für den Unternehmenserfolg ist. Werbung und die Unternehmenskommunikation sind wichtig, aber am Schluss zählt neben einem guten Produkt, einer tollen Dienstleistung und deren Präsentation auch der persönliche Kontakt. Der Faktor Mensch. Ein wichtiger Teil vom Marketing.




Über den Autor:


Florian Hasler ist seit 2014 Inhaber der Marketingagentur QYOU und Dozent für digitales Marketing am kv pro. Netzwerk hat einen besonderen Stellenwert für Florian und daher hat er 2021 den Praxis-Club gegründet.







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