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Mut zur Farbe

Während wir bei unserem Kleidungsstil oft sehr viel mutiger sind, setzen wir bei unseren vier Wänden auf die traditionelle Farbe Weiss. Kein Wunder, steht doch diese Farbe - welche genaugenommen keine richtige Farbe, sondern physikalisch gesehen die Summe aller Farben ist - für Sauberkeit, Ordnung, Unschuld und Freude. Viele scheuen sich vor Farben an den Wänden, weil sie eine starke Wirkung haben und man sich vorher sehr genau überlegen muss, welches Ergebnis damit erzielt werden soll. Andere hingegen befürchten den Aufwand, diese allenfalls wieder überstreichen zu müssen. Mit der neutralen Farbe Weiss kann man dagegen nichts falsch machen und Farbakzente werden stattdessen lieber mit Accessoires gesetzt. Doch wer mutig genug ist, kann mit einem zufriedenstellenden Ergebnis belohnt werden und begeisternde Blicke ernten. Hier ein paar Beispiele aus unseren Projekten, in denen Eigentümer Mut zur Farbe gezeigt haben:


 

Türkis und Petrol Im Schlafbereich wirken kühle Töne wie Türkis oder Petrol raumvergrössernd, beruhigend, entspannend und frisch. Sie bietet sich vor allem für grössere Schlafzimmerräume an, die lauschig und heimelig gestaltet werden sollen. Bei dieser kräftigen Farbe sollten lieber Akzente gesetzt und daher nur eine Wand betont werden. Ohne warme Farben könnte der Raum zu kalt wirken. Im Bild sorgt ein passender Boden für die nötige Wärme.


 

Wie geht man also am besten vor, wenn man sich von einer weissen Wand verabschieden möchte? 1. Wichtig ist, sich erst einmal über die Wirkung und Bedeutung der Farbe in dem Raum im Klaren zu sein und zu überlegen, welche Atmosphäre man sich für den Raum überhaupt wünscht. Die Farbe entscheidet über Stimmung, Optik und Gefühl des Raumes. 2. Bedenken sollte man ebenfalls, dass jeder Mensch Farben anders wahrnimmt. Was dem einen gefällt, kann für andere unangenehm und aufdringlich wirken. 3. Nehmen Sie sich für die Farbwahl genügend Zeit. Sind Sie sich unsicher, dann ziehen Sie einen fachkundigen Maler oder Farbgestalter zur Rate. 4. Lassen Sie sich von der Farbe ein grossflächiges Muster machen, welches Sie in Ihren vier Wänden bei unterschiedlichem Licht studieren können. 5. Beziehen Sie dann alle Faktoren mit ein: Boden, Decke, Möbel. Harmoniert alles zusammen oder müssen zusätzlich noch etwas geändert werden. 6. Gedanken müssen Sie sich auch über die Art der Farbe machen, ob Ölfarbe, Leimfarbe, Silikatfarbe oder Dispersion, auch die Qualität hat einen Einfluss auf das Raumklima. 7. Seien sie mutig und experimentierfreudig. In diesem Sinne wünsche ich viel spass und einen farbenfrohen Sommer

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